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Ihr Einsatz kann Menschenleben retten

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Veranstaltungshinweis

Lesung der Zeitredakteurin Andrea Böhm
zum Kongo


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Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist 60 Jahre!



aktuallisiert am


Amnesty-Filmpreis auf der diesjährigen Berlinale an “Just the Wind”

(Csak a szél) von Bence Fliegauf (Ungarn/Deutschland/Frankreich 2012).
“Der Film Just the Wind weist kunstvoll auf die erschreckende Situation der Roma in Ungarn hin”, begründete die Amnesty-Jury (Schauspielerin Birgit Minichmayr, Regisseur Ayat Najafi und Markus Beeko von Amnesty International) die Entscheidung. “Bence Fliegauf erinnert uns auf eindringliche Weise daran, was es für Menschen bedeutet, zwischen alltäglicher Diskriminierung und rassistischem Terror zu leben.”


Auch unsere Gruppe trauert um Helmut Frenz,

der in Eutin verschiedene Veranstaltungen durch seine warme Menschlichkeit geprägt hat!

Helmut Frenz ist am vergangenen Dienstag im Alter von 78 Jahren gestorben. Frenz war der erste Generalsekretär der deutschen Sektion von Amnesty International und leitete die Organisation von 1976 bis 1985.

Zum Tod von Helmut Frenz erklärt der heute amtierende Generalsekretär, Wolfgang Grenz: “Unser Mitgefühl gilt heute seiner Familie und seinen Freunden. Sein Tod ist aber auch ein schwerer Verlust für die Menschenrechtsbewegung.”

Als junger Pfarrer ging Helmut Frenz 1964 nach Chile. Nach dem Putsch 1973 trat er mutig der Diktatur entgegen, setzte sich für Gefolterte ein, forderte Aufklärung über die Verschwundenen, half Menschen, die aus Chile fliehen mussten. Als er 1975 aus Chile ausgewiesen wurde, setzte er seinen Kampf für die Menschen in Chile, aber auch für die Menschenrechte weltweit von Deutschland aus fort.

Als erster Generalsekretär von Amnesty International in Deutschland hat er mit seiner unermüdlichen Energie und der Autorität seiner persönlichen Geschichte viel dazu beigetragen, mehr Menschen für die Idee der Menschenrechte zu begeistern.

“Wir spüren den Verlust um so mehr, als Helmut Frenz bis kurz vor seinem Tod noch seine Stimme gegen die Straflosigkeit für Menschenrechtsverbrechen erhoben hat”, sagte Wolfgang Grenz,

Das Foto zeigt Helmut Frenz auf unserem 25-jährigen Jubiläum:


50 Jahre Amnesty

Vor 50 Jahren zündete Peter Benenson eine Kerze an und wußte damals noch nicht, dass dies der Beginn einer weltweiten Bewegung sein sollte

In Westdeutschland gehörten Carola Stern und Gerd Ruge zu den Gründerinnen

1977 wird Amnesty mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Heute hat Amnesty über 3 Mill. Mitglieder und Förderer in über 150 Ländern !


Ab August 2011 gibt es für Berliner Polizisten eine Kennzeichnungspflicht. Die entscheidung, ob Namens- oder Nummernschilder getragen werden, liegt beim einzelnen Polizisten.

Amnesty sieht dies als einen ersten Erfolgt seiner Bemühungen und fordert jetzt die Einführung der Kennzeichnungspflicht in allen Bundesländern und für die Bundespolizei. AI argumentiert, dass die Identifizierbarkeit der Polizisten auch jene große Mehrzahl der Beamten stärkt, die tadellos und professionell ihre wichtige Aufgabe erfüllen. Werden Übergriffe von “Tätern in Uniform” besser aufgeklärt, stärkt dies auch das Vertrauen in die Polizei insgesamt.

Dieser Erfolg für die Bemühungen von AI ist toll, leider lehnt aber die Bundesppolizei erneut eine Kennzeichnungspflicht für ihre PolizistInnen ab. Unsere Arbeit geht also weiter!


Die Wahrung der Pressefreiheit

ist ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit von Amnesty International. Sowohl in Briefaktionen als ganz besonders durch die Zusammenarbeit mit der

Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte

bemühen wir uns, Einengungen oder Verletzungen der Pressefreiheit einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.
Näheres s. unter /www.rtlregional.de/player.php?id=10681 (Video)
mehr bei der Hamburger Stiftung


Russische Menschenrechtler erhalten Sacharow-Preis 2009

22. Oktober 2009 – Der diesjährige Sacharow-Preis des Europäischen Parlaments geht an die russischen Menschenrechtsverteidiger Ljudmilla Alexejewa, Oleg Orlow und Sergej Kowaljow. “Der Preis würdigt die hervorragende Arbeit, die Menschenrechtsverteidiger in der immer bedrohlicheren Situation in der Russischen Föderation leisten”, sagte Peter Franck, Russland-Experte der deutschen Sektion von Amnesty International. Außerdem könne der Preis als Beitrag zum Schutz der Aktivisten dienen. “Angesichts der Serie politischer Morde und andauernder Bedrohung von Menschenrechtsverteidigern ist der Preis auch ein wichtiges Zeichen der Solidarität!” Alexejewa, Orlow und Kowaljow erhalten den Preis stellvertretend für die russische Bürger- und Menschenrechtsorganisation MEMORIAL und für die russischen Menschenrechtsverteidiger insgesamt.


Gründungsmitglieder Gruppe AI Eutin

Gründungsmitglieder der Eutiner Gruppe

Heutige Gruppensprecherin:

Miranda Krützfeldt
Inselweg 6
23714 Timmdorf

Tel 04523 – 3126


Feldsteinkirche St. Johannis in Neukirchen  /  Christina Matthei und Michael Theede
Feldsteinkirche St. Johannis in Neukirchen / Christina Matthei und Michael Theede

Schwerpunkte der Gruppenarbeit

liegen hinsichtlich der finanziellen Mittelbeschaffung in der Organisation von

Benefizkonzerten,

die in Eutin bereits einen sehr guten Namen haben und gut besucht werden.


Ukleischlösschen u. Vicelin-Kirche zu Bosau
Ukleischlösschen und Vicelinkirche Bosau

Sie fanden bisher vor allem im Uklei-Schlösschen, Sielbek, im Rittersaal des Eutiner Schlosses sowie in den Kirchen Bosau, Neukirchen und Giekau statt.


Amnesty, hier vertreten durch Miranda Krützfeldt, ist einer der Kulturveranstalter ,

die mit finanzieller Unterstützung der Sparkassen-Kulturstiftung und

dem Marketing der Eutin GmbH. seit nunmehr 17 Jahren den

E u t i n e r – K o n z e r t s o m m e r

gestalten.


*Miranda Krützfeldt, ai Eutin, inmitten der Veranstalter*
Podiumsdiskussion Polizeischule Eutin
Podiumsdiskussion in der Polizeischule Eutin

Podiumsdiskussion Amnesty International und Landespolizeischule Schleswig-Holstein

in Eutin zum Thema „Der Umgang der Polizei mit Menschenrechten – von der Ausbildung in den beruflichen Alltag“,
Vortrag des Schriftstellers und Journalisten Klaus Brinkbäumer „Der Traum vom Leben – eine afrikanische Odyssee“,
Vorträge mit Behjat Moaali
Vorträge mit Behjat Moaali

Vorträge

verschiedene Vorträge von Behjat Moaali, Leiterin Refugio, Kiel, zu „Islamische Frauen auf der Flucht“, „Frauen im Islam“ und“ Die Arbeit des Refugio für traumatisierte Flüchtlinge“

mehr bei Refugio


Vorträge mit Olga Kitowa
Vorträge mit Olga Kitowa

Vortrag der russischen Journalistin Olga Kitova aus Belgorod /Russland zur Situation der Pressefreiheit in Russland;

gehalten im Rahmen des Internationalen Sommerlagers in der Gedenkstätte Ahrensbök. Olga Kitova hielt sich während dieses Jahres als Stipendiatin der Hamburger Gesellschaft für politisch Verfolgte in Deutschland auf, um ihre Verfolgung in Russland zumindest vorübergehend zu unterbrechen. Heute arbeitet sie für die Noveta Gazeta in Moskau.

mehr bei der Hamburger Stiftung


Vortrag mit Rüdiger Nehberg
Vortrag mit Rüdiger Nehberg

Vortrag Rüdiger Nehberg

über seine Menschenrechtsarbeit an Indigenen in Südamerika und sein Projekt Target zur Abschaffung der weiblichen Genitalverstümmelung in Afrika in der Aula der Voß-Schule Eutin,

mehr bei Target Human Rights


Lesungen

der Münchner Schriftstellerin Margret Greiner aus ihren Büchern zum Konflikt Israel – Palästina:

„Miss – wie buchstabiert man Zukunft?“ und „Jefra heißt Palästina“


Eine Kunst-Auktion, moderiert von Wolfgang Griep,

brachte uns einen großen finanziellen Gewinn, der wie alle unsere Einnahmen der Menschenrechtsarbeit von ai zufließt.


Aktionen Unterschriften sammeln
Aktionen Unterschriften sammeln

Unterschriftensammlungen

für gefährdete Personen; ganz besonders aktiv ist die Gruppe hinsichtlich der Aufklärung von Frauen- und Kindermorden in Mittelamerika, Informationsstände – meist in der Königstraße Eutin oder auf dem Schlossplatz


Menschenrechtsunterricht in Schulen

gehört ebenfalls zu unserem Arbeitsgebiet.
Auf Wunsch von und in Absprache mit Lehrern der Schulen in Eutin, Preetz, Ahrensbök und Malente waren wir jederzeit gern bereit, ai-relevante Themen wie Abschaffung der Todesstrafe, Folterungen, Behinderung der Meinungsfreiheit, ungerechte Gerichtsverfahren ua. sowie die Arbeitsweise von ai im Unterricht vorzustellen.


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